SzTVT Kompetenz neu
Graduate Professional Pet Dog Trainer Level 1


Das Wissen über verschiedene moderne Erziehungsmethoden,
-möglichkeiten  und  -grenzen  und  die  Ausarbeitung  von
Trainingsmodellen  ist  wichtiger  Bestandteil  dieses
Lehrganges. Ein besonderes Augemerk wird auch auf
die Förderung des Verständnisses der Tierhalter für die
Bedürfnisse von Hunden und auf die Verbesserung der
Kommunikation sowie die Stärkung der Beziehung
zwischen Hund und Hundehalter gelegt.
Oft wurzelt sogenanntes "Problemverhalten" in einer nicht
bzw. nicht korrekt durchgeführten Erziehung des Hundes,
die Arbeit des Hundetrainers besteht daher auch in der Prävention von Problemverhalten bei Hunden. Dem heutigen Trend nach zu urteilen, wird die Wichtigkeit dieser Berufssparte weiter zunehmen, da einerseits die Zahl der Hunde, die in der Stadt gehalten werden, stetig zunimmt und andererseits durch die Urbanisierung die Lebensbedingungen für diese "Stadthunde" immer komplizierter werden und auch der Mensch den "natürlichen" Umgang mit Hunden immer mehr verlernt.

 

Ausbildungsziele / -inhalte
Tierphysiologie, Verhaltensökologie, Evolution, Genetik, Lernen, Gedächtnis, Ursachen und Auswirkungen von Verhalten, Biologie, Wesen, Bedürfnisse, tier- und tierschutzgerechte Haltung und Erziehung von Hunden, Ausdrucksverhalten beim Hund und Einsatz nonverbaler Kommunikation beim Hund, Lernverhalten, Konditionierungen und Motivation beim Hund, Verschiedene Hundesportarten und Trainingsmethoden, Anatomie, Neurophysiologie, Erkrankungen, Impfungen, Gendefekte, Erste Hilfe, Ernährung beim Hund, Erkennen von Verhaltensproblemen, die auf organische Krankheiten oder Stress zurückgeführt werden können, Differenzierung von echten Verhaltensstörungen gegenüber unerwünschtem Verhalten sowie konstitutionell oder rassebedingten Wesensmerkmalen, Erstellen von erzieherischen Programmen und Trainings sowie begleitende Coachingtätigkeit bei der Umsetzung und Durchführung durch die Hundebesitzer, Rechtslagen im Hinblick auf Hundehaltung in Österreich sowie Tierschutz im Allgemeinen.
Erwerb von fundiertem theoretischen und praktischen Wissen im Bereich des Hundetrainings sowie die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die es ermöglichen, das erworbene Wissen in der Praxis umsetzen zu können. Der Lehrgang berechtigt nicht dazu, im Namen des SzTVT im Bereichen der Verhaltensberatung für Hunde tätig zu werden.

Die Ausbildung entspricht den Forderungen und Inhalten der 56. Verordnung des BM für Gesundheit hinsichtlich näherer Bestimmungen über die tierschutzkonforme Ausbildung und das Verhaltenstraining von Hunden sowohl im theoretischen, als auch im praktischen Teil.

- Die Ausbildung ist als Fortbildung für tierschutzqualifizierte HundetrainerInnen
   (Messerli Inst. / Vet.Med.) anerkannt.

- Die Ausbildung wird als Praxis für die Zertifizierung zum/zur
   tierschutzqualifizierten Hundetrainer/in anerkannt.


Seit 2013 existiert die freiwillige Zertifizierung zum tierschutzqualifizierten Hundetrainer des BM für Gesundheit. Koordinierungsstelle ist das Messerli Forschungsinstitut an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Die Zertifizierung kann nach Absolvierung unserer Ausbildung abgelegt werden.

Weitere Informationen des BM für Gesundheit
Weitere Informationen Koordinierungsstelle Messerli Institut


Seit 2010 existieren die freiwilligen Zertifizierungen zum tierschutzgerechten Erziehungsberater, Trainer und Verhaltensberater für Hunde sowie zum ethologisch geschulten Hundezüchter des ÖBdH
(Österreichischer Berufsverband der Hundetrainer und -verhaltensberater). Die Zertifizierungen können nach Absolvierung unserer Ausbildungen abgelegt werden. Die Lehrgänge sind anerkannte Zugangsausbildung beim ÖBdH.

www.oebdh.at

Seit 2015 existieren, in Anpassung an internationale Standards, die freiwilligen Zertifizierungen ACPD-T (Austrian Certified Professional Dog Trainer),
ACPD-BC (Austrian Certified Professional Dog Behavior Consultant),
ACPD-T-I (Austrian Certified Professional Dog Trainer – Instructor) und
ACPD-BC-I (Austrian Certified Professional Dog Behavior Consultant – Instructor)

des ÖBdH
(Österreichischer Berufsverband der Hundetrainer und -verhaltensberater). Die Zertifizierung können nach Absolvierung unserer Ausbildungen abgelegt werden. Die Lehrgänge und Vertiefungen sind anerkannte Zugangsausbildung beim ÖBdH.

www.oebdh.at

 

Zielgruppe
- Personen, die als Hundetrainer tätig sein wollen
- Personen, die eine Hundeschule eröffnen wollen
- Tierpensions- und TierheimmitarbeiterInnen

Tätigkeitsbereiche u.a.
- Beratung von HundehalterInnen im Bereich Erziehung und Training
- Leitung von Hundeschulen und Trainingszentren
- Leitung von Hundepensionen und Zuchtstätten
- Tätigkeit bei Leistungsprüfungen
- Aus- und Fortbildung von ErziehungsberaterInnen und HundetrainerInnen

Seit 2018 besteht eine Kooperation mit dem Messerli Institut hinsichtlich
der mündlich/praktischen Abschlussprüfung. Durch die Anerkennung können
SchülerInnen bei Abschluss gleichzeitig die
Messerli-Prüfung ablegen und so das
Gütesiegel "tierschutzqualifizierte/r Hundetrainer/in
erlangen. Neben der fundierten
Ausbildung können derart staatlich geprüfte/r Hundetrainer/in ein weiteres
Qualitätskriterium erfüllen.

 

Lehrgangsunterlagen: 15 Stück
Lehrgangslaufzeit: 12 Monate
Lehrgangsbetreuungszeit: 3 Semester (18 Monate)
Curriculum

 

Lehrgangsgebühren
2.760,00 Euro inkl. MWSt. (TeilnehmerInnen aus Österr. und dem EU-Raum)
Zusatzkosten siehe Informationsmappe zu den Lehrgängen.

Es gelten die Bedingungen SJ 2019/2020
Dieser Lehrgang untersteht der Akademie für Tierverhaltenstherapie ATVT des SzTVT.

Weiter zur Informationsmappe zu den Lehrgängen und
zu den Anmeldeformularen

 

 

Lehrgangsleitung
Hauptreferentin Workshops
Ansprechperson Skripten

 

 

 

 Gastvortragende des SzTVT unter anderem:

 Vortragende

v.l.n.r.: Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen,  Prof. Dr. Ádám Miklósi, PD Dr. Udo Gansloßer,
Elisabeth Beck, MA CPDT KA CPT Grisha Stewart, Mirjam Cordt

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